Kultur

Berliner Festspiele feiern dreifaches Jubiläum

Die Berliner Festspiele, die für mehrere hochkarätige Musik-, Theater- und Literaturfestivals verantwortlich sind, feiern Ende August ein dreifaches Jubiläum: Sie bestehen seit 60 Jahren, haben seit zehn Jahren ein eigenes Haus und werden seit zehn Jahren von Intendant Joachim Sartorius geführt.

Bei dem Jubiläumsfest am 27. August wollen sie diese Geschichte mit Konzerten, Lesungen, Theater, Gesprächen und Führungen feiern.

1951 fanden erstmals die Berliner Festwochen mit Künstlern aus aller Welt statt. Obwohl im damaligen Westteil der Stadt gegründet, galten sie bald als kultureller Brückenschlag zwischen Ost und West. Heute zeichnen die Festspiele unter anderem für das renommierte Berliner Theatertreffen, das Festival "Spielzeit Europa", das Musikfest Berlin und die Berliner Lektionen verantwortlich. Anfangs wurden die Festspiele von den Alliierten, später von Berlin finanziert. Heute trägt der Bund die Kosten. Zusammen mit dem Haus der Kulturen der Welt, dem Martin-Gropius-Bau und der Berlinale gehören sie zur Dachgesellschaft Kulturveranstaltungen des Bundes. Mit dem Jubiläumsfest wird zugleich der Abschluss der Renovierungsarbeiten gefeiert: Im vergangenen Jahr wurde das Haus saniert.