KulturNews

Haushalt: Bund plant Rekordausgaben für Kultur im Ausland

Haushalt

Bund plant Rekordausgaben für Kultur im Ausland

Für Kultur- und Bildungspolitik im Ausland sollen 2012 rund 55 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen als bisher. Die für Kultur zuständige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper (FDP), kündigte an, vor allem deutsche Auslandsschulen stärker zu fördern. Mit einer Bildungsinitiative soll die Demokratiebewegung in den arabischen Ländern unterstützt werden. "Das Auswärtige Amt plant den größten Haushalt für auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, den es je gab", sagte Pieper. Nach dem Entwurf steigt der Etat von 714 auf 769 Millionen Euro, ein Viertel des Gesamthaushalts für das Auswärtige Amt.

Oper

Mezzosopranistin Kulman in Bochum schwer verletzt

Die österreichische Sängerin Elisabeth Kulman ist bei einem Probenunfall in Bochum schwer verletzt worden. Die Mezzosopranistin erlitt bei den Vorbereitungen zu der Wagner-Oper "Tristan und Isolde" bei der Ruhrtriennale einen heftigen Schlag auf den Kehlkopf, nachdem sie bei einer Probe mit einem anderen Darsteller zusammengestoßen war.

Kino

Alte Potter-Filme kommen nicht in 3D

Geplante 3D-Fassungen von Blockbustern wie "Titanic" haben die Gerüchteküche angeheizt, es werde über den letzten Potter-Teil hinaus auch den Rest der Filme in 3D geben. Produzent David Heyman bestätigte der Morgenpost, dass man darüber nachgedacht, "die Pläne aber verworfen" habe. Laut Mitproduzent David Barron habe die Umwandlung des letzten Teils in 3D Sinn gemacht, um zu zeigen, "wie fantastisch Bauten wie Hogwarts kaputt gehen" könnten. Außerdem müsse J.K. Rowling die Erlaubnis erteilen, auch die anderen sieben Filme umzuwandeln. Und das würde "sie niemals tun".

TV-Quoten

Es läuft gar nicht gut für Jürgen von der Lippe

Geschichte wiederholt sich doch: Wie Ingolf Lück, dessen Wochenshow nur bei der Premiere am Freitagabend auf Sat.1 erfolgreich war, ergeht es nun auch Jürgen von der Lippe. Seine Sendung "Ich liebe Deutschland" war am vorvergangenen Freitag noch stark gestartet (bei der 14-49jährigen: 16,0 Prozent), dieses Mal schauten nur noch 9,8 Prozent zu. Die meisten Zuschauer versammelte aufgrund der Anschläge in Norwegen, die "Tagesschau" (5,24 Millionen) hinter sich.