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Und ewig weint der Argentinier

Andrew Lloyd Webber brachte "Evita" zusammen mit dem Schreiber Tim Rice 1976 in London auf die Bühne. Die Beiden hatten wenige Jahre zuvor bereits die Musikkomödie "Jesus Christ Superstar" entworfen. Webber, Jahrgang 1948, gilt heute als der erfolgreichste Musical-Komponist ("Cats", "Starlight Express"). Zehn Jahre lief Evita im West Ende, ab 1979 auch am Broadway. Die Filmversion erschien 1996 und ist künstlerischer Tiefpunkt in Madonnas Karriere. Gleiches gilt für Antonio Banderas.

Abigail Jaye tourt seit vergangen Jahr als Evita durch Europa und hat in der Zeit ziemlich beeindruckende Kritiken bekommen. Zur Vorbereitung auf ihre Rolle hat die Engländerin, Jahrgang 1979, immerhin neun Bücher über Evita gelesen. Deutsche Oper, Bismarckstr. 35, Charlottenburg. Tel. 3438 4343. Vom 19. bis 31. Juli. Karten: 32 bis 54 Euro.