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Film: Roman Polanski sagt Teilnahme bei Festival in Polen ab

Film

Roman Polanski sagt Teilnahme bei Festival in Polen ab

Der aus Polen stammende Filmregisseur Roman Polanski hat seine Teilnahme an einem Festival in seinem Heimatland abgesagt. Der Regisseur sollte Ende kommender Woche in die Stadt an der polnischen Ostseeküste kommen, um einen Preis für sein Lebenswerk entgegenzunehmen. Es wäre die erste Auslandsreise Polanskis nach seiner Verhaftung gewesen. Die US-Justiz wirft dem Regisseur die Vergewaltigung einer Minderjährigen Ende der 70er Jahre vor. Gegen den Besuch hatten in den vergangenen Tagen mehrere rechtskonservative Politiker protestiert. Dagegen nannte der Chef des polnischen Filmverbandes, Jacek Bromski, die Dreharbeiten am neuen Polanski-Film "Carnage" als einen Grund der Absage.

Festspiele

Berliner Philharmoniker erhalten Preis für Jugendarbeit

Die Berliner Philharmoniker haben für ihre Jugendarbeit den mit 25 000 Euro dotierten Preis der Dresdner Musikfestspiele erhalten. Die Auszeichnung trägt im Titel den Zusatz Glashütte Original, sie wird von der Uhren-Manufaktur gestiftet. Zur Verleihung gestern Abend gab es ein Konzert der Berliner mit ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle in der Semperoper. Die Laudatio hielt die Präsidentin des Evangelischen Kirchentages Katrin Göring-Eckardt. Sie erinnerte an die Bildungsprojekte der Berliner Philharmoniker und deren Film "Rhythm is it".

Kino

Regisseur Peter Lilienthal wird für sein Lebenswerk geehrt

Der Bundesverband Regie zeichnet den Berliner Film- und Fernsehregisseur Peter Lilienthal mit einem Ehrenpreis aus. Der Deutsche Regiepreis Metropolis wird dem 81-Jährigen für sein Lebenswerk verliehen. Lilienthal, der mit "David" von 1979 den Goldenen Bär der Berlinale gewann, gehöre seit 1958 zu den großen deutschen Filmemachern, heißt es in der Begründung.