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Film: Bowie-Sohn plant in Berlin Science-Fiction-Film

Film

Bowie-Sohn plant in Berlin Science-Fiction-Film

Duncan Jones, der Sohn von David Bowie, der seine Kindheit mit dem Vater in Berlin verbracht hat, plant einen Science-Fiction-Film in der Stadt. "Wenn man bedenkt, wie sich die Stadt in 20 Jahren verändert hat, was kann man dann über Veränderungen in 50 Jahren erzählen", sagte er der Berliner Morgenpost: " Berlin ist der perfekte Ort für einen Science Fiction". In Babelsberg war Duncan Jones bereits. Und einen Titel hat der Film auch schon. Er soll "Mute" heißen. Nun fehlt es nur noch an Geldgebern. Aber die dürften sich finden lassen. Denn sowohl der Erstling von Jones "Moon" als auch "Source Code" begeisterten die Kritiker und spielten ihr Geld an den Kinokassen ein.

Kulturpolitik

Bühnenverein sucht enge Kooperation mit ARD und ZDF

Die Orchester und Bühnen in Deutschland streben eine engere Partnerschaft mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk an. ARD und ZDF müssten sich wieder mehr an ihrer Tradition von Bildung und Aufklärung orientieren. Die Künstler könnten ein solches Programm in Sinne des Publikums mit Leben erfüllen, formulierte der Deutsche Bühnenverein in seiner am Samstag in Erfurt verabschiedeten Resolution. Gemeinsames Ziel von Orchestern, Theatern und dem Rundfunk müsse es sein, Zuschauer an Kunst und Kultur und an die Reichhaltigkeit des kulturellen Lebens heranzuführen.

Auszeichnung

Autor Jan Peter Bremer erhält den Alfred-Döblin-Preis

Der in Berlin lebende Autor Jan Peter Bremer ist gestern mit dem Alfred-Döblin-Preis 2011 ausgezeichnet worden. Gewürdigt werde damit das Romanprojekt "Der amerikanische Investor", in dem Bremer "bezwingend" das private Katastrophenszenario eines Schriftstellers darstelle, teilte die Jury in der Berliner Akademie der Künste mit. Die von Literaturnobelpreisträger Günter Grass gestiftete, mit 12 000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Akademie gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin verliehen.