Statistik

Jeder fünfte Kinobesucher entscheidet sich für einen 3D-Film

Jedes fünfte Kinoticket wurde 2010 in Deutschland für einen 3D-Film gelöst. Damit entfielen 24 Millionen Kinobesuche auf dreidimensionale Filme, wie die Filmförderungsanstalt (FFA) gestern in Berlin mitteilte.

Im Vorjahr waren es nur 4,5 Millionen Tickets gewesen, was allerdings auch an dem geringeren Angebot lag: Während 2009 nur zehn 3D-Filme ins Kino kamen, waren es 2010 bereits 24.

Für die Studie "Der Kinobesucher 2010" analysierte die FFA zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zum 19. Mal die repräsentative Entwicklung des Kinobesuchs und die allgemeinen Merkmale des Kinobesuchers. Befragt wurden dazu 25 000 Teilnehmer ab zehn Jahren.

Mitentscheidend für den starken Rückgang der Besucherzahlen von 146,3 Millionen in 2009 auf 126,6 Millionen in 2010 war der Studie zufolge der Mangel an besucherstarken deutschen Filmen. Mit "Friendship!" und "Konferenz der Tiere" gehörten 2010 den Angaben zufolge nur zwei deutsche Filme zu den Top 20 der besucherstärksten Filme. Im Vorjahr waren es noch fünf. Im vergangenen Jahr erreichten zudem nur 31 Filme mindestens eine Million Besucher.