Personalien

Bayreuther Festspiele dementieren Gespräche mit Haneke

Die Bayreuther Festspiele haben angebliche Gespräche mit dem österreichischen Filmregisseur Michael Haneke über eine "Ring"-Inszenierung 2013 nicht bestätigt. Festspielsprecher Peter Emmerich verwies einen Bericht des "Handelsblattes" in den Bereich der Spekulation: "Ich weiß nicht, woher diese Informationen kommen."

Die Festspiele stehen nach der überraschenden Absage von Filmemacher Wim Wenders bei der Suche nach einem Regisseur für den "Ring des Nibelungen" unter großem Druck. Die Neuinszenierung der vier "Ring"-Opern soll zum 200. Geburtstag Richard Wagners im Jahr 2013 auf die Bühne kommen. "Schon allein wegen der Dimensionen des vierteiligen Werkes müssen spätestens in diesem Herbst die Modelle für die Bühnenbilder fertig sein und die Bauproben beginnen", erläuterte Emmerich.

Das "Handelsblatt" hatte unter Berufung auf Insider berichtet, Haneke spreche mit Festspielleiterin Eva Wagner-Pasquier (66) über einen Vertrag für die Neuinszenierung von Richard Wagners "Ring des Nibelungen". Der 69-jährige Haneke ist vor allem durch seinen Kinofilm "Das weiße Band" bekanntgeworden, für den er 2009 in Cannes die Goldene Palme erhielt. Im Januar 2006 hatte Haneke am Pariser Palais Garnier mit Mozarts "Don Giovanni" seine erste Operninszenierung vorgelegt.