Architektur

Elbphilharmonie: Weiterer Anstieg der Baukosten droht

Kurz vor Beginn des neuen Untersuchungsausschusses zur Hamburger Elbphilharmonie gibt es Spekulationen über eine weitere Erhöhung der Baukosten. Nach Angaben des Senders NDR 90,3 drohen der Stadt Nachforderungen von insgesamt bis zu 100 Millionen Euro durch den Baukonzern Hochtief.

36 Millionen davon habe das Unternehmen bereits in den vergangenen Monaten angemeldet. Der Rest stehe im Zusammenhang mit den neuen Verzögerungen und weiteren Planänderungen beim Bau des Konzerthauses. Sowohl Hochtief als auch die Kulturbehörde wiesen die Spekulationen gestern zurück. Ursprünglich sollte die Elbphilharmonie den Steuerzahler rund 77 Millionen Euro kosten. Inzwischen sind es mindestens 323 Millionen Euro. Auch die Bauzeit musste mehrfach verlängert werden. Noch ist unklar, wann das erste Konzert über die Bühne gehen wird. Der neue Untersuchungsausschuss konstituiert sich heute.