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Literatur: Eichborn-Gründer kritisiert Verlagspolitik

Literatur

Eichborn-Gründer kritisiert Verlagspolitik

Der Gründer des Frankfurter Eichborn-Verlags, Vito von Eichborn, hat die inhaltliche Ausrichtung des Hauses für den Niedergang mitverantwortlich gemacht. Man habe versucht, mit den großen Verlagskonzernen mitzuhalten, sagte er in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Das sei ein Fehler gewesen. "Wer mit den großen Hunden pinkeln geht, macht sich leicht selbst nass", sagte der 67-Jährige. Zum 1. Juli zieht das Unternehmen nach Berlin und fusioniert dort mit dem Aufbau-Verlag. Zuletzt hatte es 35 der 48 Mitarbeiter entlassen. Nach der Gründung 1980 hatte sich Vito von Eichborn 1995 von seinen Anteilen getrennt.

Museum

Bund unterstützt Dresdner Kunstsammlungen

Die Staatlichen Kunstsammlungen und das Hygienemuseum in Dresden werden in diesem Jahr mit insgesamt 602 000 Euro vom Bund gefördert. 490 400 Euro gehen an die Staatlichen Kunstsammlungen für die Restaurierung und Sanierung der Rüstkammer im Dresdner Residenzschloss. Das Deutsche Hygiene-Museum erhält 111 600 Euro, um die Instandsetzung des Hauses abschließen zu können. Das Geld stammt aus dem Programm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland". Von 2004 bis 2010 seien daraus fast 39 Mio. Euro geflossen, teilte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) mit.