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Medien: Berichte über Katastrophen steigern den TV-Konsum

Medien

Berichte über Katastrophen steigern den TV-Konsum

Die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan und die politischen Umwälzungen in Nordafrika haben im März den Fernsehkonsum in Deutschland gesteigert. Im Schnitt schauten die Deutschen im vergangenen Monat täglich fast vier Stunden - 238 Minuten - fern. Damit blieben die Fernseher neun Minuten länger eingeschaltet als im März des Vorjahres. Am 13. März, dem dritten Tag der Katastrophe in Japan, schauten die Deutschen demnach sogar fast fünf Stunden fern. Für diesen Tag ermittelten die Medienforscher eine Sehdauer von durchschnittlich 298 Minuten.

Literatur

Peter-Huchel-Preis für Berliner Lyrikerin Marion Poschmann

Die Berliner Schriftstellerin Marion Poschmann wird am heutigen Sonntag mit dem diesjährigen Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik ausgezeichnet. Die 41-Jährige erhält die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung in Stauffen für ihren Band "Geistersehen". Die nach dem Lyriker Peter Huchel (1903-1981) benannte Auszeichnung, die zuletzt Friederike Mayröcker erhalten hatte, wird jährlich vom Land Baden-Württemberg und dem SWR verliehen.

Museum

Mehr Forschung über Eiszeitvölker gefordert

Nach dem Erfolg der Keltenausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte plädiert Generaldirektor Meinrad Maria Grewenig für weitere Forschungen zur Geschichte der Volksgruppen der Eisenzeit. "Die unter unseren Füßen liegenden Schätze müssen nach und nach gehoben werden", sagte Grewenig. Das sei zunächst Aufgabe von Denkmalpfleger und Archäologen. Bisher geborgene Grabfunde "bilden das Leben der Kelten nur zu einem kleinen Teil ab", erklärte er. Nach Ansicht Grewenigs könnten in der Pfalz weitere "bemerkenswerte Funde" gemacht werden. Bislang wurden Zeugnisse keltischer Kultur zumeist zufällig bei Bauarbeiten entdeckt.