Frühkritik

Ein wundervoller Hexenmeister in der Komischen Oper

Nichts wie hin - und vor allem die Kinder nicht zu Hause vergessen.

Das Staatsballett zaubert in der Komischen Oper mit "Oz - The Wonderful Wizard" anderthalb pausenlose Stunden lang eine Aufführung auf die Bretter, deren Ausgelassenheit, Humor und szenische Schönheit geradezu ohne Gleichen sind. Die Jubelrufe nehmen kein Ende, aber sie klingen dieses Mal eine Oktave höher. Das machen die seligen Kinderstimmen. Am Ende entzückt Groß und Klein zusätzlich noch eine heftige Luftballonschlacht. Das Stück beruht auf der Geschichte des Film "Das zauberhafte Land" ("The Wizard Of Oz") aus dem Jahre 1939 mit der jungen Judy Garland als Protagonistin. Deren Rolle der Dorothy, die ein Wirbelsturm in ein magisches Land verschlägt, tanzt diesmal Polina Semionova, den Zauberer von Oz tanzt Ballett-Intendant Vladimir Malakhov selbst. An "Oz - The Wonderfuf Wizard" haben viele Hexenmeister mitgezaubert: Giorgio Madia inszenierte und choreographierte, dass sich die Tanz-Pointen nur so drängeln. Vor allem aber ist die Videogestaltung zu rühmen. Hoffentlich wird aus dem Ganzen recht bald ein Film; natürlich mit Polina Semionova in der Hauptrolle. Toll, dass es so was noch gibt.

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