Augen zu und durch: ARD steht zu Raab trotz schwacher Quote

Die ARD steht trotz schwacher Einschaltquoten zum Auswahlmodus für den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest. "Es geht um den einen guten Song, der am Ende herauskommen muss", sagte Programmdirektor Volker Herres.

Der erste, von ProSieben ausgestrahlte Vorentscheid erreichte in der vergangenen Woche einen sehr guten Marktanteil von 13,2 Prozent in der jungen Zielgruppe. Beim zweiten Vorentscheid am Montagabend sackte der Marktanteil jedoch auf 9,1 Prozent bei den jungen Zuschauern und 5,5 Prozent beim Gesamtpublikum. Das Finale des deutschen Vorentscheids "Unser Song für Deutschland" findet am 18. Februar statt und wird im Ersten ausgestrahlt.

Die ARD werde die zwölf Millionen Euro, die die Show in Düsseldorf voraussichtlich kosten werde, aus bestehenden Programmetats durch Umschichtung aufbringen, so Herres. Bislang sehen die Pläne vor, dass Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers am 14. Mai das Finale des Eurovision Song Contests in Düsseldorf moderieren.