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Film: Michael Moore klagt: Er will mehr Geld für "Fahrenheit 9/11"

Film

Michael Moore klagt: Er will mehr Geld für "Fahrenheit 9/11"

Michael Moore glaubt sich um den Erlös aus seiner politischen Dokumentation "Fahrenheit 9/11" geprellt und hat Klage gegen die Filmverleiher Bob und Harvey Weinstein erhoben. Moore wirft den Weinsteins vor, ihn durch "rechnerische Tricks und finanzielle Täuschung" um einen Profit von wenigstens 2,7 Millionen Dollar (knapp zwei Millionen Euro) beschummelt zu haben. Sein Film über die Hintergründe der Terroranschläge vom 11. September 2001 hatte 222 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt. Der Anwalt der Weinstein-Brüder, Bert Fields, bezeichnete Moores Klage als "absoluten Unsinn". Der Filmemacher habe 19,8 Millionen Dollar für "Fahrenheit 9/11" erhalten.

Ausstellung

Gropius-Bau zeigt Zeichnungen aus dem New Yorker MoMA

Der Martin-Gropius-Bau zeigt von 11. März an über 250 zeitgenössische Zeichnungen aus dem Museum of Modern Art (MoMA) in New York. Die Auswahl umfasse Werke von 120 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts wie Joseph Beuys, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Agnes Martin und Martin Kippenberger, kündigten die Berliner Festspiele gestern an. Die Arbeiten stammten aus der "Judith Rothschild Foundation Contemporary Drawings Collection".

Kunst

Klimt-Erbin Maria Altmann gestorben

Die Klimt-Erbin Maria Altmann, Protagonistin eines der spektakulärsten Raubkunst-Rückgabeverfahren, ist tot. Die vor den Nazis in die USA geflohene Wienerin war am Montag im Alter von 94 Jahren in ihrem Haus in Los Angeles gestorben. Die Nichte der vom Jugendstil-Künstler Gustav Klimt (1862-1918) porträtierten Adele Bloch-Bauer hatte jahrelang um die Rückgabe mehrerer Klimt-Bilder gestritten. 2006 bekam die Erbin fünf Bilder zurück, die bei den darauffolgenden Versteigerungen mehrere hundert Millionen Euro erzielten.