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Rock: Gitarrist Gary Moore mit 58 gestorben

Rock

Gitarrist Gary Moore mit 58 gestorben

Der frühere Gitarrist der Rockband Thin Lizzy, Gary Moore, ist tot. Moore wurden am Sonntag tot in einem Hotelzimmer in Spanien aufgefunden, wie das Bandmanagement mitteilte. Er war erst 58. Sein Vorgänger bei Thin Lizzy, Eric Bell, sagte dem britischen Rundfunksender BBC: "Ich kann es immer noch nicht glauben." Moore sei kein "Rock-Opfer", sondern "robust" und ein "gesunder Kerl" gewesen - ein "großartiger Spieler" und "engagierter Musiker". Neben Thin Lizzy arbeitete Moore, der auch eine erfolgreiche Solo-Karriere hinter sich hatte, mit dem Ex-Beatle George Harrison, Ozzy Osbourne und den Beach Boys zusammen.

Elbphilharmonie

Günter Grass kritisiert Hamburger Kulturpolitik

Der Schriftsteller Günter Grass hat die Hamburger Kulturpolitik massiv kritisiert. Es breche ihm der Schweiß aus, wenn er an die Elbphilharmonie und deren Folgekosten denke, sagte der Literaturnobelpreisträger bei einer Wahlkampfveranstaltung. Grass rief dazu auf, Sparmaßnahmen bei den Hamburger Bibliotheken nach der Wahl zurückzunehmen. Außerdem appellierte er an die Stadt Hamburg, die in der Nazi-Zeit nach Großbritannien gebrachte Warburg-Bibliothek wieder zurückzukaufen.

Kulturpolitik

Weitere Kritik an Berliner Kunsthallen-Plänen

Die Debatte um eine Kunsthalle für Berlin geht in eine neue Runde. Die Berlinische Galerie plädiert dafür, die Mittel lieber in die vorhandenen Einrichtungen zu stecken. "Um uns herum geht die Post ab, und ich kann praktisch unglaublich wenig überhaupt erwerben", sagte Thomas Köhler, der Direktor des Landesmuseums. Köhler sieht die Kunsthallen-Pläne skeptisch. "Die bestehenden Institutionen so zu übergehen zugunsten eines Projektes, was im Grunde das machen wird, was die anderen auch machen, wäre eine falsche Entscheidung."

( dpa )