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Kunst: Google bietet virtuelle Rundgänge durch Museen an

Kunst

Google bietet virtuelle Rundgänge durch Museen an

Mehr als 1000 Meisterwerke mit wenigen Mausklicks: Die Suchmaschine Google hat nun bedeutende Gemälde aus 17 Museen weltweit ins Internet gestellt. Das "Google Art Project" eröffnet virtuelle Rundgänge durch Museen in Europa und den USA, darunter auch durch die Gemäldegalerie sowie die Alte Nationalgalerie in Berlin als einzige Häuser in Deutschland. Jedes der beteiligten Museen hat ein Kunstwerk ausgewählt, das mit Hilfe hochauflösender Fototechnik bis in kleinste Details betrachtet werden kann. Dazu gibt es Informationen als Bild, Text, Audio-Datei und Video, wie die Staatlichen Museen Berlin am Dienstag mitteilten.

An dem Portal sind unter anderem das Metropolitan Museum of Art sowie das Museum of Modern Art in New York, das Museum Reina Sofia und die Sammlung Thyssen-Bornemisza (Madrid), das Schloss Versailles, das Rijksmusejum und das Van Gogh Museum Amsterdam, die Staatliche Eremitage in St. Petersburg, Tate Britain (London) sowie die Uffizien in Florenz beteiligt. Mit einem eigens entwickelten Rollwagen wurden auf der Grundlage der Technik für Google-Street-View 360-Grad-Bilder der Museumssäle aufgenommen und ins Netz gestellt. Zugänglich sind 1 062 hochauflösende Bilder von fast 500 Künstlern.

Geschichte

Hamburg will jetzt auch ein Weltkulturerbe anbieten

Mit der Nominierung des Chilehauses will Hamburg endlich in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen werden. "Hamburg ist das einzige Bundesland, das noch kein Welterbe hat", sagte Kultursenator Reinhard Stuth (CDU). Das von 1922 bis 1924 errichtete Gebäude sei die signifikanteste baukünstlerische Leistung des deutschen Backstein-Expressionismus, sagte Projektleiterin Agnes Seemann vom Denkmalschutzamt. Gemeinsam mit vergleichbaren kulturhistorischen Stätten in anderen Ländern sollen auch die Sternwarte in Hamburg-Bergedorf und der Jüdische Friedhof in Altona nominiert werden.