Finanzierung

Existenz des Schlosspark Theaters bis 2013 gesichert

Dieter Hallervorden glaubt fest an den Fortbestand seines Schlosspark Theaters in Berlin. Das Haus sei "auf einem guten Weg" und bekomme "mehr und mehr Zuschauer", sagt der Komiker und Theaterleiter. Damit das Theater sich finanziell selbst tragen kann, muss es nach seinen Angaben zu mindestens 70 Prozent ausgelastet sein.

"Im Moment liegen wir leicht darüber", sagte er. "Es könnten aber ruhig noch ein oder zwei Zuschauer mehr sein." Für die Jahre 2011 und 2012 erhält das Theater von der Berliner Lottogesellschaft eine Unterstützung von insgesamt 1,2 Millionen Euro für Eigenproduktionen. Damit sei die Existenz bis Anfang 2013 "auf jeden Fall gesichert".

Hallervorden kennt das Schlosspark Theater schon seit vielen Jahren. Nach der Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg sei er dort regelmäßiger Gast gewesen und habe sich - zu Beginn noch bei Kerzenschein - mit Begeisterung die Aufführungen unter anderem mit Martin Held angesehen. Deswegen erfülle es ihn mit "unbändiger Freude", dass er das Theater 2008 nach zwei Jahren, in denen aus Geldmangel keine Vorstellungen stattfanden, den Zuschauern wieder zugänglich machen konnte. "Das ist ein absolutes Herzensprojekt, mit dem ich sicherlich kein Geld verdienen werde", sagte der 75-Jährige, der auch das Wühlmäuse-Theater am Theodor-Heuss-Platz betreibt. Dass er das Geld wiedersieht, mit dem er die Defizite im ersten Jahr ausglich, glaubt er nicht. "Das wird, glaube ich, nie der Fall sein." Allerdings sei Profit auch nie sein Antrieb gewesen.