Frühkritik

"Rigoletto" in der Komischen Oper

Bloß nicht wegrennen nach dem ersten Akt! Die Inszenierung singt sich ein, aber mehr noch: Sie spielt sich ein zum Großereignis des Musiktheaters und findet begeisterten Beifall.

Verdis "Rigoletto", als ein Alptraum geplant, wächst sich, durchschossen von Clownerien aller Art, zu einem Abenteuer des Musiktheaters sondergleichen aus. Zugegeben - alles hat man schon glorreicher gehört, bis auf die Gilda von Julia Novikova, aber die Kollegen wachsen gleichfalls in ihre Rollen hinein. Vor allem nimmt die Inszenierung von Barry Kosky, dem künftigen Intendanten des Hauses, das Werk immer stärker in den Würgegriff. Und serviert Versionen, Wagemut, Spannung - die drei guten Dinge, die man in der Oper so oft vermisst. (Die ausführliche Kritik lesen Sie morgen) Gtl