TV-Kritik: Flash Forward (20.15 Uhr, Pro Sieben) -

Exzellente Idee

Gute Serienideen sind bei uns in Deutschland Mangelware, die TV-Industrie in den USA dagegen spuckt sie jedes Jahr gleich reihenweise aus.

"Flash Forward", das jetzt bei Pro Sieben läuft, ist geradezu ein Paradebeispiel für eine exzellente Idee: Die gesamte Menschheit fällt an einem ganz gewöhnlichen Tag für genau 137 Sekunden in Ohnmacht und wirft in dieser kurzen Zeit kollektiv einen Blick in die Zukunft - jeder Betroffene sieht sonnenklar, was ihm an einem ganz bestimmten Tag blüht. Die ganze Menschheit? Nein, zumindest einer scheint nicht betroffen gewesen zu sein, wie die Aufnahme einer Videokamera in einem Stadion beweist: Sie zeigt, wie dieser Mann während des allgemeinen Ohnmachtsanfalls seelenruhig zum Ausgang schlendert - ein Cliffhanger am Ende der Auftaktfolge, der natürlich Lust auf mehr machte. Wie geht es mit FBI-Agent Mark Benford (Joseph Fiennes) weiter, der sich in der Zukunft in einen gefährlichen Fall verstrickt sah? Die spannende US-Serie hält alle Antworten bereit.