Podewil

Das Palais Podewils in der Klosterstraße wurde 1701 bis 1704 von Jean de Bodt als Wohnhaus erbaut. 1732 erwarb Heinrich Graf von Podewils (1695 - 1760) das Gebäude, das heute zu den ältesten noch erhaltenen Bauten des Barock in Berlin gehört. Zu DDR-Zeiten war das einstige Podewilssche Palais das «Haus der jungen Talente», ein Hort für Avantgarde-Jazz und Politsong. Heute gilt es unter dem Namen Podewil europaweit als das bedeutendste Zentrum junger Künste. 1992 auf Senatsinitiative als Künstlerhaus und «Kunstlabor» gegründet, ist die hier praktizierte spartenübergreifende künstlerische Arbeit weithin bewundertes Modell geworden.