Analyse

In Berlin werden laut Studie die meisten Projekte entwickelt

Projekte für mehr als 110 Milliarden Euro werden bis 2019 in den sieben deutschen A-Städten Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und Frankfurt am Main realisiert.

Das ist das ist das Ergebnis der aktuellen Projektentwicklerstudie von bulwiengesa.

Zum neunten Mal in Folge haben die Analysten vom Beratungsunternehmen die Projektentwicklungen in den für die Immobilienwirtschaft wichtigsten deutschen Großstädten erfasst und Quadratmeter und Volumina zusammengezählt. Für den gewählten Untersuchungszeitraum zwischen 2012 und 2019 sind der Studie zufolge 25,54 Milliarden Quadratmeter im Bau oder in konkreter Planung oder Realisierung. Das sind sieben Prozent mehr als im Untersuchungszeitraum des Vorjahres (2011-2018).

Noch stärker als das Flächenvolumen kletterte das monetäre Projektentwicklungsvolumen nach oben: Es summiert sich auf 112 Milliarden Euro und ist damit 12 Prozent höher als bulwiengesa in im vergangenen Jahr ermittelt hatte. Basis dieses „herausragenden Wachstums“ war laut der Studie neben dem Anstieg des Flächenvolumens die nachfragebedingt steigenden Mieten und Preise.

Mit Abstand größer lokaler Projektentwicklungsmarkt ist weiterhin Berlin mit 7,5 Millionen Quadratmeter. Werden die Flächen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt, haben jedoch Düsseldorf und Frankfurt die Nase vorn und Berlin liegt nur im Mittelfeld. Größtes Einzelprojekt ist das Düsseldorfer Glasmacherviertel mit 135.000 m2 Gesamtfläche.