Sanierung

Brandenburger Mühlen

Geschichte Bereits seit dem 12. Jahrhundert wurden in der Region um Brandenburg/Havel die ersten Mühlen errichtet. Durch die Lage an der Havel dominierten Wassermühlen. Ab dem 14. Jahrhundert gelangten die damaligen Mühlen in den Besitz der Alten und der Neuen Stadt Brandenburg, die bis 1715 selbstständig waren.

Verpachtung Um 1800 existierten 16 Mühlen im heutigen Stadtgebiet, sechs Jahrzehnte später waren es bereits 30, die für unterschiedliche Zwecke verwendet wurden. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Mühlen verpachtet. In diese Zeit fallen auch die Ursprünge der beiden großen Brandenburger Mühlenbesitzerfamilien Heidrich und Tiede.

Enteignung In der DDR wurden die Familien enteignet. Beide nun volkseigenen Mühlenbetriebe wurden 1978 vereinigt. Die nach der Wende in die Fusion mit einem Mühlenunternehmen aus Niedersachsen gesetzten Hoffnungen erfüllten sich nicht.

1993 endete mit der Schließung der Brandenburger Mühlenwerke die 800-jährige Tradition eines der ältesten und bedeutendsten Teile der Wirtschaftsgeschichte von Brandenburg an der Havel.