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Stadtteil

Historie Von 1961 bis zur Wende war Kreuzberg im Norden von der Berliner Mauer begrenzt, im Osten von der Spree und im Süden vom Landwehrkanal. Der Niedergang begann mit der Entmietung ganzer Straßenzüge, um für eine Autobahntrasse Platz zu schaffen. In der Folge siedelten sich dort vorwiegend einkommensschwache Bevölkerungsgruppen an. Was sich inzwischen allerdings umgekehrt hat: In den vergangenen Jahren kamen immer mehr finanziell besser gestellte Menschen in den trendigen Stadtteil, während ärmere sich zurückziehen mussten.

Szene Dennoch besteht ein Großteil der Bevölkerung in Kreuzberg auch heute noch aus Studenten, Künstlern und Migranten. Hauptmagnet des Kreuzberger kulturellen Lebens ist das „SO36“, ein alternatives Veranstaltungs- und Kiezzentrum am Heinrichplatz. Dessen Geschichte geht bereits auf das Jahr 1861 zurück, als das Gebäude zunächst als Bierhalle und dann als Kino genutzt wurde. In den 1980er-Jahren traten im „SO 36“ internationale Bands der Punk-, New Wave- und Avantgarde-Szene auf. Auch „Die Ärzte“ und Marianne Rosenberg begeisterten dort das Publikum.