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Schloss Schönhausen

Gründung Der 6,5 Quadratkilometer große Stadtteil Niederschönhausen im Bezirk Pankow hat knapp 30.000 Einwohner und geht in seinen Anfängen auf das 13. Jahrhundert zurück. Bis 1920 Groß-Berlin gebildet wurde, galt Niederschönhausen als eigenständiges Dorf im brandenburgischen Landkreis Niederbarnim.

Adelssitz Friedrich der Große schenkte ein Ende des 17. Jahrhunderts errichtetes Schloss 1740 seiner Frau Elisabeth Christine, die es als Sommersitz nutzte.

Staatsgäste Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss Schönhausen als Sitz des Staatsoberhauptes der DDR genutzt, danach als Staatsgästehaus. Auch Michail und Raissa Gorbatschow übernachteten dort. Nach 1990 war es Verhandlungsort vieler Zwei-plus-vier-Gespräche zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Heute gehört Schönhausen zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und ist nach einer kompletten Sanierung seit dem Jahr 2009 ein Museum.