Sachbuch

Passivhausstandard funktioniert auch im Sozialbau

Der Passivhausstandard als besonders energieeffiziente Bauweise steht nicht im Widerspruch zu den Anforderungen des sozialen Wohnungsbaus.

Darauf weist das Fachmagazin Passivhaus Kompendium in seiner aktuellen Ausgabe hin. Beispiele von öffentlich geförderten Bauprojekten aus Frankfurt, Hamburg, Freiburg und dem österreichischen Bundesland Vorarlberg zeigen, dass der Einfluss des Nutzerverhaltens auf den tatsächlichen Heizwärmebedarf oft überschätzt wird.

Entscheidend für die Gesamtbilanz eines Hauses ist demnach weniger die Frage, ob einzelne Bewohner Heizenergie verschwenden, als vielmehr ein hoher Dämmstandard und eine solide Lüftungsanlage mit hohem Wärmerückgewinnungsgrad. Einig sind sich die kommunalen Wohnbauunternehmen mit Passivhauserfahrung darin, dass zwar jeder Haushalt über die Funktionsweise des Gebäudes informiert werden muss, eine Reglementierung aber weder sinnvoll noch notwendig ist. Das 192 Seiten starke Passivhaus Kompendium 2015 kostet 8,40 Euro und ist im Buchhandel oder beim Verlag erhältlich.

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