Kamin

Brennholz muss ein bis zwei Jahre gelagert werden

Frisch geschnittenes Holz darf nicht direkt in den Ofen wandern.

Es ist noch feucht, hat daher einen geringen Brennwert und erzeugt mehr Feinstaub als trockene Scheite. Darauf weist der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie in Gießen hin. Brennholz muss immer erst an einem gut belüfteten und trockenen Ort lagern. Es sollte mit einem Abstand von zehn bis 20 Zentimetern zu Wand, Decke und Boden geschichtet werden. So kann die Luft um die Scheite herum zirkulieren. Nach ein bis zwei Jahren erreichen die Holzscheite ihren höchsten Brennwert. Der Feuchtegehalt von Holz beim Verbrennen ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Er darf nicht mehr als 25 Prozent betragen. Das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent. Unter dem Wassergehalt versteht man die Masse des Wassers im Holz bezogen auf die Gesamtmasse. Günstige Messgeräte gibt es im Handel.