Wettbewerb

Wer bekommt die Krone?

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Tobias von Heymann

Beim Deutschen Traumhauspreis kandidieren 35 Häuser in sieben Kategorien

Die große Vielfalt auf dem Hausbaumarkt zeigen und auszeichnen will der Deutsche Traumhauspreis auch im 19. Jahr seines Bestehens: Zur Wahl stehen 35 Fertig- und Massivbauhäuser in sieben Kategorien. Am 18. Juni wird entschieden, welche Häuser zu den Siegern gehören. Ausgerichtet wird der Deutsche Traumhauspreis vom Immobilienportal „Immonet“ mit dem Magazin „Wohnglück“ der Bausparkasse Schwäbisch Hall und dem Immobilien-Magazin „Bellevue“. „Die Baubranche boomt und die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Für künftige Häuslebauer ist es somit wichtig, stets einen Überblick über aktuelle Trends im Bereich Hausbau zu haben“, sagt Philipp Schulze, Geschäftsführer der Immonet GmbH.

In den letzten Jahren bewarben sich jeweils etwa 150 Hausbaufirmen in den Kategorien Bungalows, Einsteiger-, Familien-, Land-, Mehrgenerationen-, Plus-Energie- sowie Premiumhäuser um die Auszeichnung. Teilnehmen können regionale und bundesweit tätige Unternehmen. Eine Jury bestimmt zunächst die 35 Häuser für die Endauswahl. Aus dieser Runde können die Leser der ausrichtenden Zeitschriften und die Nutzer von Immonet die Gewinner küren. „Diese Publikumswahl der beliebtesten Häuser in Deutschland dient vielen Immobilieninteressierten oft als Gradmesser im Hausbausegment“, sagt Andrea Wasmuth, Geschäftsführerin der Bellevue and More GmbH. „Außerdem erhalten künftige Bauherren hier einen Überblick über aktuelle Häusertrends. Die Teilnehmerquote bei den Bewerbern und den Abstimmenden steigt jedes Mal.“

Rund 35.000 Teilnehmer stimmten im vergangenen Jahr online für ihr jeweiliges Traumhaus ab. Über die Jahre hinweg lassen sich allerdings grundsätzliche Trends, wie die Art der verwendeten Baustoffe und die Bauformen oder technologische Entwicklungen wie intelligentes „Smart Home“, kaum feststellen. Das gleiche gilt auch bei der Bauweise, wie Fertighaus oder gemauertes Massivhaus. „Der Traumhauspreis ist vorrangig eine Wahl, bei der User und Leser ihre Favoriten eher nach optischen Aspekten aussuchen“, betont Wasmuth.

Hinzukomme, dass die Kategorien oft einen bestimmten Architekturtyp wie den Landhausstil voraussetzen. „Betrachtet man aber die Finalisten in diesem Jahr oder die Sieger vergangener Jahre, so zeigt sich, dass es deutschlandweit keinen eindeutigen Trend in Richtung puristischen Bauens oder zum ländlichen Flair hin gibt“, sagt Wasmuth. „Sicherlich stehen aber auch besonders ökologisch effektive Eigenheime wie die der Kategorie Plus-Häuser im Fokus des Interesses.“

Individualität und Originalität sind gefragt. In die Endauswahl gekommen ist Hanlo Haus aus Brandenburg mit seinem Einfamilienhaus „Hommage 172“: Das im zeitlos-modernen Bauhausstil errichtete Gebäude ist in der Kategorie Bungalows nominiert und überzeugte die Jury in der Vorauswahl-Runde mit seinem klaren Design, aufwändigen Details sowie der hellen und offenen Gestaltung. Jetzt muss sich zeigen, ob das Konzept auch noch beim Publikum des Online-Votings ankommt.