Garten

Zäune aus Holz brauchen mitunter auch Chemie

Grundsätzlich braucht Holz im Garten keinen chemischen Schutz.

Die Witterung lässt Terrassenböden, Rankhilfen oder Zäune mit der Zeit silbergrau werden, und viele mögen diese Patina. Wer das nicht tut, kann mit Öl den natürlichen Holzton erhalten, berichtet der Gesamtverband Deutscher Holzhandel. Ist das Holz jedoch oft direkter Feuchtigkeit ausgesetzt, etwa Regen oder Spritzwasser, wird es rissig und anfällig für Pilze, die es letztendlich zerstören. Der Verband rät in diesem Fall zu einem sogenannten Wetterschutzmittel. Es sorgt dafür, dass Wasser abperlt.

Wird das Gartenholz dagegen nicht direkt von Regen oder Spritzwasser getroffen, reicht die Behandlung mit einem Veredelungsmittel für die Oberfläche ohne pilz- oder insektenwidrige Stoffe. Es schützt die Oberfläche und absorbiert das UV-Licht der Sonne, welches das Holz ausbleicht. Holz, das direkt in der Erde und im Wasser steht wie etwa Pfähle von Car-Ports, kann zusätzlich von Moderfäulepilzen angegriffen werden. Dort sollten chemische Holzschutzmittel mit speziellen Wirkstoffen gegen diese Pilze eingesetzt werden.

( dpa )