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Hausschwamm: Kosten für Sanierung bei der Steuer angeben ++ Mikro-Anlagen: Bessere Förderung für Blockheizkraftwerke ++ Abflüsse: Rückstauklappen schützen den Keller

Kosten für Sanierung bei der Steuer angeben

Bei einem Befall mit Hausschwamm können Hausbesitzer die Kosten für eine Sanierung von der Steuer absetzen. Die aufwendige Entfernung des Pilzes lässt sich als außergewöhnliche Belastung geltend machen, heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Anwaltverein. Die Juristen raten, vor der Sanierung beim Finanzamt anzufragen, welche Unterlagen dafür der Steuererklärung beiliegen müssen. Unter Umständen werden auch Rechnungen für Gutachten akzeptiert.

Bessere Förderung für Blockheizkraftwerke

Für Mikro-Blockheizkraftwerke im Leistungsbereich bis 20 Kilowatt (kW) wurde der Investitionszuschuss angehoben. Darauf weist der Spitzenverband der Gebäudetechnik VdZ hin. Die verbesserten Förderkonditionen gelten für alle Anträge, die seit 1. Januar 2015 eingegangen sind. Auf Bundesebene unterstützen die KfW-Bank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Einbau der Mikro-Anlagen.

Rückstauklappen schützen den Keller

Auf Rückstauklappen an den Abflüssen im Keller können nach Ansicht der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz nur diejenigen Hausbesitzer verzichten, deren Kellerabfluss über Straßenniveau liegt. Bei allen anderen Gebäuden sollte eine oder sollten mehrere Klappen die Kanalisation vom Abfluss im Keller abtrennen. Das ist wichtig, wenn die Kanalisation etwa nach großer Schneeschmelze oder heftigem Regen mit den Wassermengen überfordert ist. Dann drückt das Wasser durch die Abflüsse in den Keller hinein.