Energie

An Wärmebrücken kann sich leicht Schimmel bilden

Smarte Technik soll beim Energiesparen helfen – ist sie aber falsch installiert, bewirkt sie genau das Gegenteil.

So darf eine Elektroinstallation nicht die Dämmwirkung eines Gebäudes beeinträchtigen. Denn dann entflieht Wärme ins Freie. Es entstehen sogenannte Wärmebrücken, an denen die Oberflächentemperatur der Bauteile besonders stark absinkt, wenn es draußen kalt ist. Das kann geschehen, wenn die Technik mangelhaft an oder in wärmegedämmten Wänden angebracht ist. Darauf weist die Initiative Elektro+ in Berlin hin.

Typische Problemstellen finden sich, wo die luftdichte Schicht des Gebäudes durchbrochen wird, etwa an Steckdosen, Schaltern, an Sicherungskästen und an der Antennenanlage. Heikel sind auch Kabeldurchführungen zum Keller oder zur Solarstromanlage auf dem Dach. Gleiche negative Effekte können auch mangelhaft angebrachte Leuchten, Überwachungskameras und Türsprechanlagen außen am Haus haben. Solche Installationen sollten nur mit geeigneten Abdichtungen verbaut werden. An Wärmebrücken besteht die Gefahr, dass sich Schimmel bildet sinkt. Außerdem erhöhen sie den Heizbedarf.