Verbraucher

Stromfresser in der Küche auszutauschen, kann sich lohnen

Seit 20. Februar gelten neue Energieeffizienz-Vorgaben der Europäischen Union für Haushaltsgeräte.

Besonders energiehungrige Dunstabzugshauben sowie strom- oder gasbetriebene Kochfelder und Haushalts-Backöfen dürfen seitdem nicht mehr auf den Markt kommen. Ob sich ein Neukauf finanziell lohnt, hängt vom Einzelfall ab – also vom Alter des vorhandenen Geräts und dem Unterschied bei der Energieeffizienz. Ein energieeffizienter Elektrobackofen der Klasse A+ zum Beispiel spart laut EU-Kommission gegenüber einem Modell der Klasse D über die gesamte Lebensdauer 230 Euro.

Der Nutzen für die Umwelt wiederum lässt sich nicht pauschal beziffern. „Das kann je nach Produktgruppe sehr unterschiedlich sein“, sagt Robert Pörschmann vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Denn auch die Herstellung neuer Geräte verbraucht Energie und Rohstoffe. „Verbraucher müssen sich jetzt keinen neuen Ofen kaufen“, meint Johanna Kardel vom Verbraucherzentrale Bundesverband. „Hintergrund ist ja auch Umwelt- oder Klimaschutz. Wenn man den Rohstoffverbrauch berücksichtigt, dann dauert es bei einem Ofen relativ lange, bis man den wieder drin hat.“