Sicherheit

Sicherheitsglas mindert Risiken im Haushalt

Nirgendwo sonst passieren so viele Unfälle wie im Haushalt. Während im Straßenverkehr fast jedes Jahr 4000 Menschen tödlich verunglücken, zählt der Hausbereich mehr als 8000 Tote jährlich und rund 2,8 Millionen Verletzte.

„Das liegt nicht selten daran, dass sich die Menschen bei einem Sturz ins Fenster oder Türverglasungen böse Schnittwunden zufügen. Deren Glas zerbricht in große, sehr scharfkantige und gefährliche Stücke“, sagt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF). Bei Sicherheitsglas bestehe dieses Risiko nicht.

Zwei Produkte sind hier maßgebend: Einscheibensicherheitsglas (ESG), oft verwendet im Innenbereich, und Verbundsicherheitsglas (VSG). ESG ist so ausgelegt, dass es bei einer Zerstörung über die gesamte betroffene Fläche hinweg in kleine Krümel zerbricht, dabei frei von scharfen und verletzungsträchtigen Kanten ist.

VSG hält dank seiner mindestens zwei Glasscheiben, die mittels einer zähelastischen, widerstandsfähigen Spezial-Folie mit-einander verbunden sind, auch höhere Krafteinwirkungen aus und bleibt dabei in einem ganzen Stück.