Tipp

Mit Spachtel und Gips Bohrlöcher verschließen

Sie bleiben beim Umzug oder der Renovierung zurück: Bohrlöcher in der Wand. Üblicherweise verwendet der Heimwerker zum Verschließen Gips, Gipsputz oder Spachtelmasse.

„Wer nicht einen kiloschweren Sack im Baumarkt kaufen will, bekommt beim Farbenhändler an der Ecke oft auch geringe Mengen“, sagt Peter Birkholz, Fachbuchautor für die Stiftung Warentest.

Dübel sollte man vorsichtig mit einer spitzen Zange herausziehen, damit der Wandputz nicht ausplatzt. Wenn alles entfernt ist – auch Nägel –, wird etwas Spachtelmasse angerührt, und die Löcher werden damit ausgefüllt.

Birkholz empfiehlt, beim Anrühren nicht zu viel Wasser zu verwenden und bei Bedarf mit einer Tasse nachzugießen. „Aus dem Hahn kommt schnell ein zu großer Schwall – und Verdicken geht nicht mehr, wenn man nur wenig Gipspulver zur Verfügung hat.“ Fehlt ein schmaler Spachtel, kann man auch mit einem Teelöffel oder einer Plastikkarte arbeiten. „Überstehenden Gips wischt man vorsichtig mit einem feuchten Schwamm oder Lappen weg.“ Ist alles verschlossen, sieht die verlassene Wohnung gleich weniger renovierungsbedürftig aus.