Garten

Frostfreie Tage eignen sich für den Heckenschnitt

Hecken dienen als Grundstücksgrenze, als grüner Sichtschutz, bieten Brutplätze und Nahrungsräume für viele Vogelarten oder sind einfach nur ein hübscher Hingucker.

Experten unterscheiden streng geschnittene und freiwachsende Hecken sowie Gehölze mit kleinen Früchten, wie zum Beispiel die Schwarze Apfelbeere oder die Hundsrose. Oftmals sind auch nur ältere Triebe und Teile, die in den Weg wachsen, zu schneiden.

Streng zu schneidende Hecken wie Liguster oder Weißbuche werden für üppigen und dichten Wuchs zum Winterende hin, also noch vor dem Austreiben im Frühling geschnitten. Vom 1. März bis zum 30. September sind große Rückschnitte ohnehin nicht erlaubt – zum Schutz brütender Vögel (Bundesnaturschutzgesetz § 29 Abs. 3.1). Nach dem frühen Rückschnitt benötigt die Hecke eine gewisse Regenerationszeit und treibt oft erst im Mai wieder durch. Bis dahin wirkt sie sehr akkurat und gepflegt.

Hobbygärtner sollten die Hecke aber immer auf Vögel prüfen. Ist alles frei, kann es losgehen – vorzugsweise an einem trockenen Tag mit Temperaturen über fünf Grad Celsius. Bei kalter Nässe droht ein Pilzbefall.