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Die Berliner Mauer

Bauwerk Von August 1961 bis November 1989 umgab die Berliner Mauer West-Berlin. Sie verlief durch die gesamte Innenstadt und sollte die Flucht von DDR-Bürgern verhindern, die sich kritisch gegenüber der Regierung verhielten. Um die Fluchtbewegung endgültig zu stoppen, ließ die DDR-Regierung die Mauer nach 1961 mehrfach weiter festigen und ausbauen.

Todeszone Grenzmauern und Grenzzäune waren bis zu 3,60 Meter hoch, der Grünstreifen dazwischen fünf bis mehrere Hundert Meter breit. Letzterer wurde bald als „Todesstreifen“ bezeichnet, da dort viele Menschen während der Flucht getötet wurden.

Mahnmal Heute ist die Mauer überwiegend abgerissen. Der ehemalige Grenzstreifen ist an den meisten Stellen mit modernen Häusern überbaut. In einigen Abschnitten ist er als Grünanlage oder Gedenkort gestaltet, wie zum Beispiel an der „Gedenkstätte Berliner Mauer“. In der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 Kilometern auf dem ehemaligen Grenzstreifen.