Umwelt

Ab 2015 veränderte Feinstaubgrenzwerte für Kessel und Öfen

Beim Heizen mit Holz gelten ab 2015 neue Feinstaubgrenzwerte für Kessel und Öfen.

–Holzverpackungen, alte Schränke oder ein ausgedienter Gartenzaun – jedes Jahr fallen in Privathaushalten zwei Millionen Kubikmeter Altholz an. Das entspricht etwa 13 Kilogramm pro Einwohner. Um das Klima zu schützen, ist eine möglichst lange Nutzungsdauer wichtig. „Je länger wir Holzprodukte nutzen, desto mehr klimaschädliches CO2 sparen wir ein“, sagt Uwe Groll vom Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter. Verbrennen ist nur in Einzelfällen eine Möglichkeit. Wer 2015 ein neues Gerät kauft, muss die Emissionsgrenzwerte der Stufe 2 der 1. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (1. BImschV) beachten. Um festzustellen, ob die neuen Grenzwerte eingehalten werden, ist bei Kesseln eine Messung durch den Schornsteinfeger erforderlich. Ausnahmen der 1. BImSchV gelten für Öfen und Kamine, die die einzige Heizmöglichkeit darstellen. Diese sind von der Nachrüstverpflichtung ebenso ausgenommen wie historische Öfen, Herde, Badeöfen, offene Kamine und vor Ort gesetzte Grundöfen. Wer keinen Kaminofen hat, kann Altholz auf einem Wertstoffhof abliefern oder über die Stadtreinigung entsorgen.