Ratgeber

Tipps für das Gästebad: Wie man wenig Platz optimal nutzt

Eine bodenebene Dusche lässt den Raum größer wirken

– Für Gästebäder gilt in den meisten Fällen eine Gemeinsamkeit: Sie messen häufig nur wenige Quadratmeter, manche haben sogar kein Tageslicht. Um diese kleinen Räume platzsparend und dennoch schick einzurichten, gibt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ein paar Tipps.

Zunächst sollte man die Wände gut nutzen und deshalb so viel wie möglich an die Wände verbannen, damit nichts herumsteht und Platz wegnimmt. Schmale Regale und ein Waschtisch mit Unterschrank können hierbei helfen. Der Waschplatz sollte außerdem möglichst kurze Abmessungen haben, damit er nicht so weit in den Raum hineinragt.

Wenn in dem Bad auch eine Dusche eingebaut ist, sollte diese am besten bodeneben sein, denn das streckt den Raum und lässt ihn größer wirken. Zudem ist so eine Dusche im Alter von Vorteil, wenn die Bewohner nicht mehr so mobil sind. Für altersgerechte Umbauten gibt es eine staatliche Förderung.

Bei den Accessoires gilt: Handtuchhalter, die senkrecht an der Wand gleich mehrere Gästehandtücher beherbergen, sparen Platz. Genau wie Funktionsmodule für WC-Bürste und Toilettenpapier, die in der Wand angebracht werden.

Ganz wichtig ist auch das Thema Farben: Weiß lässt den Raum größer wirken, ein bisschen Pastell sorgt für mehr Gemütlichkeit. Für die Gestaltung einer kleinen Fläche können Bewohner zum Beispiel auf Mosaikfliesen zurückgreifen: Diese wirken laut VDS zudem edel.

Dekorative Kleinigkeiten, die den Gast willkommen heißen sollen, werden am besten an einem Ort zusammen gruppiert und nicht über den Raum verteilt. Dann wirke das Bad aufgeräumter. Generell gilt außerdem: Je größer der Raum, desto größer dürfen auch die Sanitärobjekte ausfallen.