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Wasserleitungen: Regelmäßige Kontrolle ist nicht nötig ++ Fotovoltaikanlage: Firmen prüfen die elektrische Leistung ++ Waschmaschine: Mit 60 Grad Gerüche verhindern

Regelmäßige Kontrolle ist nicht nötig

Der Vermieter ist nicht verpflichtet, die Wasser- und Heizungsleitungen regelmäßig überprüfen zu lassen. Er muss in der Regel auch nicht für Schäden aufkommen, so der Eigentümerverband Haus & Grund. Nur bei Anzeichen für einen Rohrbruch ist der Vermieter zu einer Überprüfung verpflichtet. Auch die Gebäudeversicherung des Vermieters muss Schäden des Mieters in der Regel nicht ersetzen. Schäden am Mobiliar zahlt die Hausratsversicherung des Mieters.

Firmen prüfen die elektrische Leistung

Hausbesitzer sollten die Leistung des Wechselrichters ihrer Solarstromanlage im Auge behalten. So bemerken sie frühzeitig Abweichungen von prognostizierten Werten, die vielleicht auf Schäden an der Anlage zurückgehen. Darauf weist der Bauherren-Schutzbund in Berlin hin. Wöchentlich sollte die erzeugte elektrische Arbeit aufgelistet werden, sie kann man mit Werten aus Internet-Datenbanken vergleichen. Das Monitoring der Fotovoltaikanlage übernehmen aber auch spezielle Firmen.

Mit 60 Grad Gerüche verhindern

Es reicht heute meist aus, Wäsche bis 40 Grad zu waschen. Aber einmal im Monat sollte die Maschine mit 60 Grad laufen, erläutert das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau. Denn sonst bildet sich ein Film aus Mikroorganismen, die unangenehm riechen können. Besonders tritt das Problem bei niedrigen Temperaturen mit flüssigem Vollwaschmittel auf. Hat sich der Biofilm bereits gebildet, hilft die Kochwäsche mit 95 Grad.