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Kleine Geschichte der Küche

Gründerzeit-Küche Bis in die 1920er-Jahre waren Einzelmöbel in der Küche üblich: Die Einrichtung bestand aus einem Holzofen, einem Tellerbord, einem Küchenbuffet, und einem Arbeitstisch. In den gehobenen Haushalten waren die Küchen dem Personal vorbehalten, weit weg von den repräsentativen Räumen. Das Personal war in kleinen Kämmerchen untergebracht.

Frankfurter Küche Die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzsky entwickelte 1926 den Urtyp der Einbauküche, um die Arbeitsabläufe in der Küche zu rationalisieren: kürzere Wege, schnellere Erreichbarkeit. Der Wohnungsbau griff diese Idee der Rationalisierung schnell auf und setzte sie bis weit in die 1970er-Jahre massenhaft um.

Wohnküche Heute gilt die Küche meist als der Mittelpunkt der Wohnung. In vielen Wohnungen wird sie gerne mit Küchenblock, Hightech-Geräten und schickem Design ins Wohnzimmer integriert. Denn Küche heißt schon lange nicht mehr nur kochen, sondern essen, reden, leben – und manchmal eben auch Party machen.