Wertsteigerung

Ein gepflegter Garten erleichtert den Verkauf

Im Sommer lassen sich unter Umständen bessere Preise erzielen als in der dunklen Jahreszeit

Ein Garten steigert nicht nur den Wert einer Immobilie, er kann auch den Verkauf beschleunigen. Umgekehrt gilt aber: Ein ungepflegter Garten verringere die Wahrscheinlichkeit, dass der höchstmögliche Preis für die Immobilie erzielt werden kann, erklärte die Immobilienexpertin Claudia Brakonier auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). Wichtig sei der erste Eindruck: Ein verwilderter Vorgarten könne die Interessenten abschrecken. Sie wunderten sich noch vor Betreten des Hauses, ob es dort genauso ungepflegt aussehe. Vorausgesetzt, man kann sich das leisten, könne es sich lohnen, den Verkauf in eine geeignete Jahreszeit zu legen, sagt Brakonier. So hinterlasse ein blühender Magnolienbaum im Frühling bei Interessenten Eindruck. Oder im Herbst wirke die begrünte Grundstücksmauer erst richtig gut, wenn sich der wilde Wein leuchtend rot einfärbt. Das könne eine Kaufentscheidung natürlich fördern. Man könne nicht sagen, welche Gartenelemente einen Verkauf förderten. Familien ließen sich etwa von Klettergerüsten eher dazu leiten, ein Teich sei für sie ein Nachteil. Grundsätzlich komme zum Beispiel eine Terrasse aus Naturstein gut an.