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Behinderung: Größeres Grundstück ist steuerlich nicht absetzbar ++ Doppelhaushälfte: Alle Eigentümer müssen bei Veränderungen zustimmen

Größeres Grundstück ist steuerlich nicht absetzbar

Mehrkosten für die Anschaffung eines größeren Grundstücks zum Bau eines behindertengerechten Bungalows sind nicht als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden (Urteil vom 17.07.2014, Az.: VI R 42/13). Insbesondere seien diese Mehrkosten nicht nur der Behinderung geschuldet, so das Gericht.

Alle Eigentümer müssen bei Veränderungen zustimmen

Nach § 22 Abs. 1 WEG können bauliche Veränderungen bei einem Doppelhaus, die über die ordnungsmäßige Instandhaltung hinausgehen, beschlossen oder verlangt werden, wenn alle Eigentümer zustimmen, deren Rechte durch die Maßnahmen beeinträchtigt werden, so das LG Hamburg (Urteil vom 10.04.2013, Az.: 318 S 81/1).