Kreditanträge

Projekte können wegen mangelhafter Unterlagen scheitern

Bei zahlreichen Projektentwicklern und Bauträgern scheitern geplante Immobilienprojekte an mangelhaft gestellten Kreditanträgen.

Die Flatow AdvisoryPartners GmbH (FAP) geht davon aus, dass bis zu 50 Prozent der Kreditanträge inhaltlich fehlerhaft aufbereitet sind. Die Anforderungen seitens der Finanzierer an die Dokumentation sind stark gestiegen, welches die Kreditnehmer vor deutlich umfangreichere Informationspflichten stellt. Viele auch seit Jahren am Markt befindliche Akteure stellt dies vor neue Herausforderungen. Der Aufwand zur Vorbereitung einer professionellen und damit erfolgreichen Beantragung ist um ein Vielfaches höher geworden. Dies ist eine Beobachtung aus dem Tagesgeschäft des Berliner Finanzierungsberaters.

Curth-C. Flatow, Gründer und Geschäftsführer von FAP, erläutert: „Viele kleinere Immobilienunternehmen, Projektentwickler und Bauträger scheinen mit den Formalien oder notwendigen Grundinformationsbedürfnissen überfordert zu sein. Das hören wir auch von einigen Banken.“ Nach FAP-Beobachtung kommen so Immobilienentwicklungen oder Transaktionen in Milliardenhöhe nicht zustande. Auch inhaltlich müsse ein Kreditantrag gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Ein in groben Zügen formulierter Businessplan oder eine Cash-Flow-Planung über die Laufzeit des Vorhabens gehöre in jeden Antrag.