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Vandalismus: Deutlicher Rückgang der Beschädigungen ++ Sozialwohnungen: Förderprogramm für Neubauten ++ Bauvertrag: Schlüsselfertig muss nicht bezugsfertig sein

Deutlicher Rückgang der Beschädigungen

Vandalismusschäden sind in Berlin auf ihrem niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren. Das ergab eine aktuelle Auswertung von Erhebungen, die der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen seit 1997 unter seinen Mitgliedsunternehmen durchführt. Demnach lagen die Aufwendungen für die Beseitigung von Graffiti und anderen Schäden 2013 (1,7 Millionen Euro) bei nur noch knapp einem Viertel des Wertes von 1997 (7,1 Millionen Euro).

Förderprogramm für Neubauten

Jedes Jahr verlieren in Deutschland 100.000 Sozialwohnungen ihren Status. Von den vier Millionen Wohnungen Ende der 80er-Jahre sind nur noch 1,5 Millionen übrig. Allein in Berlin sind in zehn Jahren (Stand: 2012) mindestens 76.350 Sozialwohnungen aus der Mietpreisbindung gefallen. Der Bestand lag im Jahr 2012 bei 200.850 Wohnungen. Nachdem jahrelang keine Sozialwohnungen gebaut wurden, begrüßt auch Axel Gedaschko vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen das neue Förderprogramm.

Schlüsselfertig muss nicht bezugsfertig sein

Immer wieder fallen Bauherren auf den Begriff „schlüsselfertig“ herein. Er suggeriert sorgloses Bauen, ist aber nicht gesetzlich definiert, berichtet der Verband Privater Bauherren (VPB). Oft fehlen wichtige Dinge wie beispielsweise die Hausanschlüsse oder der Erdaushub samt Entsorgung. In aller Regel fehlt im Angebot auch das Baugrundgutachten über die Beschaffenheit des Baugrundes. Wer seinen Bauvertrag vor der Unterzeichnung vom unabhängigen Sachverständigen prüfen lässt, erfährt rechtzeitig, mit welchen Zusatzkosten er noch rechnen muss.