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Quartiergeschichte

Gründung 1825 wird Carlshorst erstmals urkundlich erwähnt. 1905 wird die Schreibweise Karlshorst offiziell festgelegt, auf dem 1902 fertiggestellten Bahnhof steht seither Berlin-Karlshorst auf den Schildern.

Vorort Bis 1920 war Karlshorst Bestandteil der Vorortgemeinde Friedrichsfelde. Als das Groß- Berlin-Gesetz verabschiedet wurde, kam es zum Bezirk Lichtenberg. Viele vermögende Bürger und Beamte im Staatsdienst bauten sich Häuser und Villen, das Quartier ist stark begrünt.

Militärhistorie In der Nacht des 8./9. Mai 1945 wurde im Karlshorster Offizierskasino der Heerespionierschule 1 im Beisein von Generälen der Roten Armee von Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht unterzeichnet. Bis 1993 war das Hauptquartier der Sowjets dort untergebracht. Heute ist das Gebäude ein Museum.