Positionspapier

Senioren-Verband: Wohnen im Alter muss bezahlbar sein

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen hat ein Positionspapier verabschiedet, in dem sie sich für mehr bezahlbaren Wohnraum für Ältere einsetzt.

„Menschen, die es wünschen, müssen auch im hohen Lebensalter zu Hause und in der vertrauten Nachbarschaft leben können“, forderte der Verband. Er rief die Verantwortlichen im Bund, den Ländern und Kommunen dazu auf, die Investitionen in altersgerechte Neubauten auszubauen und die sogenannte Bestandssanierung stärker zu unterstützen. Ziel müsse es sein, den Kostenanteil des Wohnens am Gesamteinkommen der Senioren in Grenzen zu halten. „Schon heute fehlen mindestens 2,5 Millionen barrierearme Wohnungen“, sagte die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft, Ursula Lehr.

Bauliche Barrieren müssten nicht nur im privaten, sondern auch im gesamten Wohnumfeld beseitigt werden. Zudem sollten alternative Wohnformen, haushaltsnahe Dienstleistungen und Nachbarschaftshilfen stärker gefördert werden. Die Arbeitsgemeinschaft vertritt nach eigenen Angaben rund 13 Millionen ältere Menschen in Deutschland.

Über die staatliche Förderbank KfW und das Programm 159 können zinsgünstige Kredite für den altersgerechten Umbau abgerufen werden.