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Wohnen unter der Erde

Definition Wohnungen, die halb unter der Erdoberfläche liegen, gelten als Tiefparterre. Im Gegensatz zum Kellergeschoss spricht man von Souterrain, wenn er ausschließlich für Wohnzwecke konzipiert ist.

Geschichte Souterrains gab es schon im Altertum, der Begriff bezeichnet teils sehr komplexe unterirdische Bauten, deren Zweck bis heute nicht zweifelsfrei geklärt ist. Auch im Alten Rom lebten viele Menschen in Wohnungen unterhalb der Erdoberfläche. Damals wie heute genossen diese Behausungen keinen guten Ruf. Ziel der Berliner Stadtentwicklung der Nachkriegszeit war es, den Bestand an Souterrains zu verkleinern.

Gegenwart Vor allem in den nachgefragten Gegenden der Hauptstadt ist es für Bauherren wieder profitabel, Souterrain-Wohnungen zu sanieren. Moderne Licht- und Heiztechnik kann die Nachteile kompensieren.