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Leben im alten Gemäuer

Künstler Die Baumeister der Eichkamp-Siedlung in Charlottenburg lesen sich wie das Who ist Who der Berliner Architekten- Szene nach dem Ersten Weltkrieg: Die Brüder Max und Bruno Taut, Franz Hoffmann, Martin Wagner oder Wilhelm Büning. Max Taut und Hoffmann wohnten sogar mit ihren Familien in den Reihen- und Doppelhäusern.

Sozial Ursprünglich waren die Häuser für Arbeiter und Beamte mit niedrigem Einkommen erbaut worden. Raumhöhen, Zimmergrößen und Grundrisse entsprechen den Ideen des sozialen Wohnungsbaus, der in den 1920er-Jahren bereits realisiert wurde. Die Häuser sind aber meist großzügiger als in anderen Wohnsiedlungen der Architekten.

Bäume Wegen der großen Gärten, die hinter den Siedlungshäusern liegen und schönen, alten Baumbestand haben, wird die Siedlung heute vor allem von Familien mit Kindern bewohnt.