Darlehen

Attraktive Förderungen

Die KfW unterstützt energieeffizente Bauvorhaben mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen

Energieeffizientes Bauen lohnt sich auch finanziell. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt es mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen. Finanziert werden der Neubau und der Ersterwerb von Häusern auf Basis der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV). „Wenn die Immobilie den Standard eines Effizienshauses oder eines vergleichbaren Passivhauses erreicht, bekommt man von uns eine attraktive Förderung“, sagt Ute Hauptmann von der Berliner Niederlassung der KfW Bankengruppe.

Diese Förderkredite haben günstige Konditionen. Wenn das Bauprojekt den Effizienshaus-Standard 40 und 55 erreicht, gibt es sogar einen Tilgungszuschuss. Die Kreditsumme beträgt bis zu 50.000 Euro pro neu gebauter Wohneinheit. Alle, die ein neues Effizienshaus bauen oder kaufen wollen, können diese Kredite bekommen. Beim Neubau werden neben Baukosten auch die Gebühren für Beratung, Planung und Baubegleitung mit finanziert.

Für den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum oder Beseitigung von Hochwasserschäden gibt es ein weiteres Darlehen in Höhe von 50.000 Euro aus dem KfW-Wohneigentumsprogramm. Dieses Darlehen ist nicht an spezielle energetische Anforderungen gebunden und kann für den Kauf von Grundstück oder Außenanlagen genutzt werden. „Alle diese Kredite können nicht direkt bei uns beantragt werden. Die Bauherren müssen ihre Anträge vor Baubeginn bei einem zugelassenen Finanzierungspartner stellen“, betont Hauptmann. Die KfW kooperiert mit Hausbanken vor Ort. Einige Bausparkassen, Versicherungen und Finanzvermittler sind auch berechtigt, diese Kreditanträge anzunehmen und an die KfW weiterzuleiten. Diese Institute prüfen die Finanzierung, schließen den Kreditvertrag mit dem Kunden ab und haften gegenüber der KfW für die Rückzahlung.

Das KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“, aus dem die Fördergelder bezahlt werden, setzt die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen voraus. Es wird genau geprüft, ob der geplante Energieeffizienshaus-Standard die Stufen 40, 55 oder 70 erreicht. Dabei kann ein Energieberater nützlich sein, der mit dem Bauherren zusammen den Neubau plant, die energetische Fachberatung durchführt und die Einhaltung der technischen Anforderungen bestätigt.