Sicherheit

Augen auf beim Kauf gebrauchter Kaminöfen

Knisternde Kaminfeuer liegt im Trend.

Wo es allerdings brennen darf, ob in einem neuen oder gebrauchten Ofen, hat die Erste Bundesimmissionsschutz-Verordnung, die seit 2010 strengere Grenzwerte für die Emissionen von Kleinfeuerungsanlagen festlegt, genau beschrieben. „Allerdings muss man beim Kauf einer neuen Feuerstätte – hierzu zählen neben Kaminöfen auch Kachelöfen, Heizkamine und Pellet-Öfen – hinsichtlich der Grenzwerte nichts beachten“, sagt Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik. Problematisch kann es aber beim Kauf eines gebrauchten Gerätes sein. Denn während es für Altgeräte Übergangsregelungen gibt, erlöschen diese, sobald das Gerät an einem anderen Ort angeschlossen wird. In diesem Fall wird der Ofen vom Gesetz her wie ein Neugerät behandelt.“

Interessenten eines alten Gerätes sollten sich deshalb vor dem Kauf online bei der HKI unter www.ratgeber-ofen.de über mögliche Einschränkungen informieren. Kienle empfiehlt, sich jedoch für ein Neugerät zu entscheiden, denn die Verbrennungstechnik hat sich doch entscheidend verbessert und damit auch der Wirkungsgrad.