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Wirtschaftsfaktor

Umsatzstarke Branche Die Immobilienbranche in Deutschland macht mehr Umsatz als der Fahrzeugbau oder der Einzelhandel. Inklusive Bauwirtschaft, Immobilienfinanzierung sowie Architekten und Planern betrug die Bruttowertschöpfung im Jahr 2011 rund 434 Milliarden Euro – das sind 19 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung der Bundesrepublik. Das geht aus dem in der vergangenen Woche vorgestellten Gutachten „Wirtschaftsfaktor Immobilien 2013“ hervor. Die Branche wächst seit 2008 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr.

Erhöhtes Anlagevermögen Das in Gebäuden und bebauten Grundstücken gebundene Nettoanlagevermögen erhöhte sich zwischen 2006 und 2011 von neun auf 10,1 Billionen Euro, stellt das Gutachten fest.

Strukturwandel Auch die Struktur des Wohnungsbestandes hat sich in den vergangenen Jahren schnell gewandelt. Heute stehen jedem Bürger 43 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Im Jahr 1991 waren es knapp 35 Quadratmeter.

Demografische Entwicklung Eine Herausforderung sehen die Gutachter in der alternden Gesellschaft. Lediglich ein bis zwei Prozent der Wohnungen seien altersgerecht. Der Markt selbst wird Investitionen in altersgerechte Wohnungen attraktiv machen.