Meldungen

Ratgeber Recht

Hauskauf: Maklerklauseln können Mehrkosten nach sich ziehen ++ Mietrecht: Mietverhältnis mit Aufhebungsvertrag beenden

Maklerklauseln können Mehrkosten nach sich ziehen

Steht der Kauf einer Immobilie an, ist ein Blick auf die Maklerklauseln wichtig. Denn bei bestimmten Formulierungen im Kaufvertrag können auf die Käufer höhere Kosten zukommen, erklärt die Notarkammer Berlin. Darüber berichtet die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ des Eigentümerverbandes Haus & Grund Berlin (Heft 18/2013). Wird etwa die Höhe der Courtage im Kaufvertrag genannt, erhöht sich der Vertragswert um diese Summe. Als Folge davon steigen auch Nebenkosten wie zum Beispiel die Grunderwerbssteuer, da diese prozentual auf die Verkaufssumme berechnet wird. Unproblematisch sind den Angaben zufolge hingegen kurze Klauseln im Kaufvertrag wie beispielsweise die Formulierung: „Dieser Vertrag ist durch die Vermittlung der Maklerfirma XY zustande gekommen.“

Mietverhältnis mit Aufhebungsvertrag beenden

Mieter sind in der Regel langfristig an ihre Wohnung gebunden. Es ist jedoch kein Problem, mit dem Vermieter bei Bedarf eine vorzeitige Beendigung des Mietverhältnisses zu vereinbaren, so der Deutsche Mieterbund in Berlin. Es kann jederzeit ein sogenannter Mietaufhebungsvertrag geschlossen werden. Aus Beweisgründen sollte ein derartiger Vertrag immer schriftlich abgeschlossen sein. Darin kann zusätzlich geregelt werden, dass der Mieter einen Nachmieter zu stellen hat. Denkbar ist auch, dass konkrete Regelungen oder Absprachen hinsichtlich der Rückgabe der Wohnung getroffen werden, beispielsweise dass die Wohnung leer geräumt und besenrein oder renoviert zurückgegeben wird, dass bestimmte Einrichtungsgegenstände zurückbleiben oder vom Vermieter gegen Zahlung eines Abstandes übernommen werden. Zudem kann im Mietaufhebungsvertrag eine Regelung hinsichtlich der Rückzahlung der Mietkaution getroffen werden.